Ostprodukt: Vita Cola
Jeder der in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) groß geworden ist, kennt auch die berühmteste Cola des Ostens. Die Vita Cola!
Am 14.Oktober 1954 wurde die Marke und die Rezeptur als erstes unter den Namen Brauselimonade mit Frucht- und Kräutergeschmack angemeldet. Dies geschah durch den Mineralwasserfabrikanten und Biergroßhändler Oskar Heinicke. Ursprünglich wurde die Cola als Grundstoff für ein Erfrischungsgetränk mit Vitamin C Geschmack rezeptiert. Schon im ersten Jahr hat die Produktion ihre erste Erfolge gezielt. Die Produktion musste unbedingt beschleunigt werden, sie mussten das 10fache produzieren als das die Produzenten am Anfang gedacht hatten. Am Anfang durften nur wenige Städte und Gemeinden die Cola produzieren unter anderen waren da auch die Städte Lauchhammer, Wernigerode, Sangerhausen, Dresden und Apolda. Im Jahr 1959 erfolgte dann die Produktion als die allgemeine Freigabe und weitere Städte und Gemeinde durften die Cola herstellen. Mit der Wende wurde die Produktion der Cola eingestellt. Der richtige Grund ist leider keinen bekannt viele behaupteten, die Stasi hatte damals ihre Finger im Spiel. Aber kleine Brauereien hatten ihre Produktion der Vita Cola nicht eingestellt und es wurden immer kleinere Mengen der Cola produziert, doch die Bevölkerung sehnte sich nach der Schmackhaften, anders schmeckenden Cola. 1994 wurde die Marke übernommen von der zum Brau & BrunnenKonzern gehörenden Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH. Zum 1. August wurde Die Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH verkauft doch der Käufer die hessische Hassia Mineralquellen aus bad Vilbel übernahm auch die Produktionsstätte der Thüringer Waldquell in Schmalkalken. So wurde die Vita Cola zwar unter anderen Betrieb aber im gleichen Outfit weitergeführt.
Heute gibt es die Vita Cola schon in drei Geschmacksstoffen, doch für jeden ist der passende Geschmack dabei. Und Kenner der traditionellen Vita Cola werden nie von ihr abweichen. Noch immer steigt die Beliebtheit der Cola.